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Andreas Kossiski – Chance für Köln!

Andreas Kossiski – Chance für Köln!

Folge 5: Umutcan Yildirim

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Am 9. Juni 2004 war Umutcan Yildirim sechs Jahre alt. Und doch hatte dieser Tag großen Einfluss auf sein weiteres Leben. An diesem Tag explodierte auf der Mülheimer Keupstraße die Nagelbombe des selbsternannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

Umutcan Yildirim ist der Sohn des Friseurs, vor dessen Laden die Bombe explodierte. Seit vielen Jahren bin ich regelmäßig auf der Keupstraße. Dabei habe ich Umutcan kennengelernt. Ich freue mich sehr, dass er zu mir in den Podcast gekommen ist und aus seiner Sicht erzählt, was der 9. Juni 2004 mit ihm und seiner Familie gemacht hat. Er spricht darüber, wie die Menschen in der Keupstraße über Jahre von Opfern zu Tätern gemacht wurden, über die Enttäuschung, dass bis heute kein Mahnmal an die schreckliche Tat erinnert. Aber auch über Köln, seine Heimat.

Besonders beeindruckt mich seine Zielstrebigkeit und sein Engagement. Denn nichts wird besser von alleine. Man muss dafür aufstehen und aussprechen, was falsch läuft. Damit kann er für uns alle ein Vorbild sein.

Folge 4: Rainer Osnowski von der lit.COLOGNE

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Rainer Osnowski, Mitbegründer und Geschäftsführer der lit.COLOGNE, erzählt über die Anfänge und Entwicklung des international erfolgreichen Literaturfestivals und gewährt spannende Einblicke in das Literaturgeschäft. Im aktuellen Podcast erleben wir Rainer Osnowski aber nicht nur als den Macher der lit.COLOGNE, wenn er Einblick in seine politische Biografie gibt und sagt, was er über E-Autos, Lufthansa und Atomkraftwerke denkt. Im Gespräch mit Andreas Kossiski fordert Osnowski mehr Unterstützung von Kultur seitens der Politik, insbesondere in Zeiten von Corona: „Die viertgrößte Stadt Deutschlands hat keine Vertreterin der Kultur“, stellt er fest und moniert, dass sich nach Absage der lit.COLOGNE am 10. März 2020, bisher kein relevanter Vertreter aus dem Bereich Kultur zu dieser Entwicklung geäußert hat.

Folge 3: Stephan Brings

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In einem sehr lebhaften und emotionalen Gespräch reflektiert Stephan Brings (54) die gesellschaftliche Situation im Allgemeinen und die der Stadt Köln im Besonderen. Er spricht aber auch über die Karriere der seit 1990 bestehenden Band „Brings“ und gibt Geschichten zum Besten, die damit eng verbunden sind. Doch wie übersteht die Band die Corona-Zeit?Und wie sieht Stephan Brings die Allgemeinsituation der Musiker- Kultur- und Clubszene in Köln? In einem 60-minütigen Gespräch äußert sich der Bassist von „Brings“ unter anderem auch zu „Arsch huh“, außerparlamentarischer Opposition, Antifaschismus, USA und Gewerkschaften. Doch wir erfahren auch private Dinge: Stephan erzählt über seine Liebe zur Familie, zum Fahrradfahren und zur Nordeifel…

Folge 2: Silpa, Kölnerin mit eritreischen Wurzeln

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Silpa (21), BWL-Studentin an der Uni Köln, wurde als Kind eritreischer Flüchtlinge in Köln geboren. Sie sensibilisiert, wenn es um das Flüchtlingsthema im Mittelmeer geht – oder brandaktuell, um die Unruhen in den USA. In einem offenen Gespräch schildert Silpa, wie sie ihre Kindheit und Jugend in Köln erlebt hat. Wie weit sind wir wirklich mit der Integration in unserer Stadt? Sind die Kölner so tolerant, wie sie sich selbst besingen? Die engagierte Studentin, die den Karneval liebt, sagt: „Ich bin froh, dass ich hier aufgewachsen bin!“, obwohl auch sie schon Opfer von Alltagsrassismus wurde. Doch Silpa engagiert sich mit ihren Freundinnen und sucht aktiv nach Lösungen. Sie fordert uns als Gesellschaft auf, Antirassismus als ständige, eigene Aufgabe zu sehen.

Folge 1: Ulrike Meyfarth

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1972 - Olympische Spiele in München. Die ganze Welt sitzt gebannt vor den Fernsehern und bestaunt, wie eine gerade einmal 16-Jährige Deutsche Gold im Hochsprung gewinnt, und das mit der damaligen Weltrekordhöhe von 1,92. Ulrike Meyfarth, die jüngste Hochsprung-Olympiasiegerin aller Zeiten. 12 Jahre später kann sie den Erfolg in Los Angeles wiederholen und gewinnt erneut Gold.

Ulrike Meyfarth ist dabei eine echte Rheinländerin: In Köln aufgewachsen machte sie Abitur am Gymnasium Rodenkirchen. Bis heute dem Sport treu geblieben, setzt sie sich engagiert für bessere Rahmenbedingungen im Spitzen- und im Breitensport ein.

Mit ihrer Heimatstadt Köln verbindet sie gemischte Gefühle: Zu sehr verkauft sich die Millionenstadt unter Wert und bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Andreas Kossiski: "Ich freue mich, dass ich einen so hochkarätigen Gast für die erste Folge meines Podcasts gewinnen konnte. Ulrike Meyfarth gewährt spannende Einblicke in des Leben einer Spitzensportlerin, erklärt aber auch, was Köln besser machen muss, um den Anschluss zu den großen Sportstädten zu bekommen. Hören Sie rein!"

Über diesen Podcast

Ich liebe das Gespräch und den Austausch mit den Menschen dieser Stadt. Im Dialog möchte ich erfahren, wo der Schuh drückt - wo und wie Politik, konkrete Hilfe leisten kann. Quintessenz aus zahlreichen Gesprächen: Die Kölnerinnen und Kölner sehen das Potenzial der viert größten Stadt Deutschlands noch lange nicht ausgereizt. Die Menschen möchten sich mit ihren Ideen einbringen. Mit diesem Podcast verschaffe ich ihnen Gehör! Mein Ziel ist es, die Bedürfnisse der Kölner*innen durch konkretes, politisches Handeln umzusetzen. Deshalb trete ich am 13. September mit dem klaren Ziel an, als SPD-Kandidat Kölns neuer Oberbürgermeister zu werden! Ich freue mich, auf spannende Gespräche - aber auch über Feedback, Anregungen und Themenvorschläge.

von und mit Andreas Kossiski

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