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Andreas Kossiski – Chance für Köln!

Andreas Kossiski – Chance für Köln!

Folge 7: Michael Trippel

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Michael Trippel, seit über 20 Jahren Stadionsprecher des 1. FC Köln, ist seit seinem neunten Lebensjahr mit Herz und Seele Fan des FC. In diesem Podcast nimmt er die Zuhörer mit auf eine packende Zeitreise, thematisiert aber auch die schwierige Lage des Breitensports in Köln zur heutigen Zeit.

Michael Trippel lässt in einem lebhaften Gespräch den Gewinn der Meisterschaft und des Doubles Revue passieren. Er erzählt über die Hooligan-Problematik Anfang der Achtziger, über Pyro-Technik, die Schwarze Wand, über Ablösesummen, Corona, UEFA und FIFA. Zum Thema werden ebenfalls der Stadionausbau und der des Geißbockheims. Er betont die gesellschaftliche Verpflichtung und das Engagement des 1. FC Köln und wir emotional, wenn er sich an die Europapokal-Begegnung beim FC Arsenal im September 2017 erinnert.

Als Teil des Mitgliederrats betont Michael Trippel die Wichtigkeit des Sports auch abseits des Fußballs. Er erinnert daran, dass der 1. FC Köln ebenfalls über eine große Handball- und Tischtennis-Abteilung verfügt und weist daraufhin, dass den Handballfrauen des Vereins (3. Liga) aufgrund eines Hochwasserschadens in der Europaschule keine Trainingshalle mehr zur Verfügung steht! Sein Appell:

„Vielleicht darf ich das hier mal sagen, mit der Bitte an jemanden, der was machen kann: Gibt es eine Halle, die ihr zur Verfügung stellen könnt? Nicht nur für die Damen, auch für die vielen Jugendlichen. Es darf nicht passieren, dass wir keine Hallen haben.“

Andreas Kossiski weist in diesem Zusammenhang darauf hin:

„In Köln herrscht an viel zu vielen Stellen Stillstand. Momentan fehlen 54 Schulen! Hätte man diese - mit den entsprechenden Turnhallen gebaut – hätte der Breitensport wesentlich weniger Probleme!“

Michael Trippel und der 1. FC Köln: Anfang der Achtzigerjahre weist er in einer Jahreshauptversammlung auf die mangelhafte Bindung zwischen Verein und Fans hin. Der damalige Geschäftsführer Michael Meier hat ein offenes Ohr. Und so wird Michael Trippel 1984 der erste Fanbeauftragte der Bundesliga. 1991 gründet er gemeinsam mit Rainer Mendel das Fanprojekt „Fans1991“ (heute mit 15.000 Mitgliedern einer der größten Fanclubs überhaupt.). Parallel arbeitet Michael Trippel als ehrenamtlicher Pressesprecher der Amateure und wird später auch deren Stadionsprecher. Von 1994 bis 1999 assistiert er dem damaligen Stadionsprecher Hans-Gerhard König und tritt im August 1999 dessen Nachfolge an, indem er das Publikum mit den Worten begrüßt:

"Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands!"

„Danach war fünf bis sechs Sekunden Ruhe“, erinnert sich Michael Trippel. „Dann folgte der Applaus und ich wusste, es ist richtig so.“

Michael Trippel - zur Person: Michael Trippel wird am 4. Juli 1954 geboren (Deutschland wird Fußballweltmeister) und wächst in Köln-Bayenthal auf. Als Kind spielt er für den 1. FC Köln. Später nimmt er Schauspielunterricht (u.a. bei Peter Zadek in Bochum) und spielt als Schauspieler für freie Theatergruppen sowie im Kellertheater. Im Anschluss an diese Lebensphase absolviert er eine Ausbildung zum biologisch-technischen Assistenten und arbeitet ab 1981 für die Pharmaindustrie. Michael Trippel ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Im April dieses Jahres ging er in den beruflichen Ruhestand. Für Köln wünscht er sich, dass Wohnraum wieder verfügbar und bezahlbar wird, einen Bestandsschutz der Veedel, damit deren Charakter erhalten bleiben, ein besseres Baustellenmanagement sowie mehr Sauberkeit auf den Straßen und Plätzen seiner Stadt.


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Über diesen Podcast

Ich liebe das Gespräch und den Austausch mit den Menschen dieser Stadt. Im Dialog möchte ich erfahren, wo der Schuh drückt - wo und wie Politik, konkrete Hilfe leisten kann. Quintessenz aus zahlreichen Gesprächen: Die Kölnerinnen und Kölner sehen das Potenzial der viert größten Stadt Deutschlands noch lange nicht ausgereizt. Die Menschen möchten sich mit ihren Ideen einbringen. Mit diesem Podcast verschaffe ich ihnen Gehör! Mein Ziel ist es, die Bedürfnisse der Kölner*innen durch konkretes, politisches Handeln umzusetzen. Deshalb trete ich am 13. September mit dem klaren Ziel an, als SPD-Kandidat Kölns neuer Oberbürgermeister zu werden! Ich freue mich, auf spannende Gespräche - aber auch über Feedback, Anregungen und Themenvorschläge.

von und mit Andreas Kossiski

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